Autoimmunerkrankungen

Wie funktioniert unser Immunsystem?

Unser Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt unseren Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Organe, Zellarten und Eiweiße. Es schützt uns vor Erkrankungen, indem es körperfremde ‚Eindringlinge‘ erkennt und bekämpft.

 

Was genau läuft bei Autoimmunerkrankungen in unserem Körper schief?

Bei Autoimmunerkrankungen liegt ein Missverständnis vor: Das eigene Abwehrsystem erkennt körpereigenes Gewebe nicht mehr und verwechselt es mit Bedrohungen. Dadurch fahren die Immunzellen aggressive Angriffe gegen gesunde Gewebe und Zellen des eigenen Körpers. Autoimmunerkrankungen verlaufen in der Regel schubweise, sind chronisch und bislang unheilbar. Der eigene Körper wird zum Feind.

Äußere Faktoren sollen den Ausbruch begünstigen, so zum Beispiel Stress oder bestimmte Infektionen.

 

Die angegriffenen Zielstrukturen von Autoimmunreaktionen betreffen meist ein bestimmtes Organ, aber können im Einzelfall auch dem gesamten Körper betreffen. Die mitunter bekannteste Autoimmunerkrankung ist Multiple Sklerose, bei der das Immunsystem Autoantikörper gegen das Gewebe des zentralen Nervensystems bildet.

 

Die häufigsten und bekanntesten Autoimmunerkrankungen daneben sind:

• Rheumatoide Arthritis („Rheuma“)

• Psoriasis (Schuppenflechte)

• Darmerkrankungen wie Zöliakie, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

• Diabetes Typ 1

 

Erhöhtes Krebsrisiko

Menschen mit Autoimmunkrankheiten besitzen ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko. Eine  Veröffentlichung im Fachjournal »Science« lässt dies in einem ganz neuem Licht erscheinen: Krebs könnte danach für Autoimmunerkrankungen prädisponieren und nicht umgekehrt.

Im Fachjournal »Annals of Oncology« wurde eine wichtige Studie zur Verbindung von Autoimmunkrankheiten und Krebs publiziert. Insgesamt 33 Autoimmunkrankheiten wurden daraufhin untersucht, inwieweit sie mit einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts einhergehen.

Ein gehäuftes Zusammentreffen von Autoimmun- und Krebserkrankungen ließ sich dabei fast durchgängig dokumentieren. Bei Myasthenia gravis zum Beispiel wurde ein um den Faktor 30 erhöhtes Risiko für Magen- und Darmkrebs festgestellt, und Speiseröhrenkrebs kam dreimal häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung. Auch bei Morbus Crohn, systemischem Lupus erythematodes sowie Psoriasis fanden die Forscher ein erhöhtes Risiko für gleich mehrere Malignome des Verdauungstrakts.

Kann Hypnose bei Autoimmunerkrankungen helfen?

Mit Hypnose habe ich hier gute Erfolge erzielt und kann Sie in der Therapie von Autoimmunerkrankungen damit erstklassig unterstützen.

Bruce Lipton hat in seinem Buch ‚Intelligente Zellen‘ darüber geschrieben, dass nicht, wie bislang durch die Schulmedizin vermutet, die DNS die Lebensvorgänge der Zelle steuert, sondern die Umgebung, in der die Zelle lebt. Aufgrund dieser Erkenntnis kann ich hier mit Hypnose hervorragend intervenieren. ‚Gedanken schaffen Tatsachen‘.

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