Das Simpson Protocol – ein ganzheitliches System und integrativer Hypnoseansatz

 

 

Was ist eigentlich das Simpson Protocol?

„Das Simpson Protocol (SP) ist unendlich flexibel und unendlich variabel. Der Hypnotiseur kann es einsetzen, um Probleme jeglicher Art oder Traumata einfach und wirkungsvoll zu behandeln, um so große Erfolge für den Klienten zu erzielen.“

Das Simpson Protocol verhindert, dass die Hypnosetherapeutin ihre eigene Bewertung in den Prozess einfließen lässt – die gesamte Sitzung wird vom Überbewusstsein des Klienten geleitet.

Die Hypnosetherapeutin braucht das „Problem“ bei der Arbeit mit dem SP nicht genau zu kennen. Das Ergebnis lässt sich auch ohne Kenntnis des jeweiligen Problems seitens der Hypnosetherapeutin erzielen.

Da die Sitzung durch das „Überbewusstsein“ des Klienten geleitet wird, lassen sich Probleme, Traumata oder Ereignisse jeglicher Art behandeln.

Das Simpson Protocol ist ein einfaches, flexibles System, das mit „tiefen“ Hypnosezuständen (Esdaile-Stadium und darüber hinaus) arbeitet, um an die tiefsten Traumata zu gelangen und diese zu neutralisieren, um dadurch einfach und schnell äußerst positive und nachhaltige Ergebnisse zu erzeugen.

 

Für wen ist das Simpson Protocol?

Entwickelt wurde das Protocol von Ines Simpson. Sie wollte eine Methodik entwickeln, die den Hypnotiseur direkt zum Kern eines Problems führt, ohne dass er Vermutungen anstellen oder etwas analysieren muss. Eine Methode, bei der die Beurteilung und die subjektiven Meinungen sowie die Geschichte der Hypnosetherapeutin letztendlich außen vor bleibt.
Im Laufe der Zeit fand Ines Simpson eine Möglichkeit, mit etwas zu kommunizieren, das sie als Überbewusstsein bezeichnet – etwas, wie ein höherer Geist oder das Höhere Selbst. Das ist etwas, das anscheinend in der Lage ist, auf alle und sämtliche benötigten Informationen zuzugreifen und dessen Leitprinzip nur die höheren Bedürfnisse des Klienten sind. Hauptmotivation des Unterbewusstseins ist in aller Regel nur der Selbsterhaltungstrieb des Klienten. Das Überbewusstsein hingegen scheint nur das zu wollen, was zum höchsten Wohle und zum Besten des Klienten dient.

Besonders wichtig bei Missbrauchsfällen oder posttraumatischer Belastungsstörung: Der Klient muss der Hypnosetherapeutin keine Einzelheiten zum Problem oder zu den Themen erzählen. Sie braucht lediglich zu wissen, dass es ein Thema gibt und dass der Klient jetzt bereit ist, dieses zu bearbeiten. Selbstverständlich kann der Klient etwas über sein Problem erzählen, sofern er dies möchte.

 

Anwendung des Simpson Protocol und dessen Vorteile:

  • Es geht sehr schnell – das Überbewusstsein/Höhere Selbst bearbeitet alles auf die wirkungsvollste Weise, die möglich ist. Mehrere Probleme können in einer Sitzung aufgelöst werden.
  • Sehr sanft – der Klient braucht nicht über sein Problem zu sprechen – und auch nicht über das, was während der Hypnosesitzung passiert.
  • Es befähigt den Klienten und verleiht ihm die Stärke und Möglichkeit, alles selber zu schaffen – und das erkennt er auch.
  • Es fließt keine Beurteilung seitens des Hypnotiseurs in den Prozess ein. Das Überbewusstsein/Höhere Selbst gibt vor, was zu tun ist und was nicht.
  • Das System ermöglicht es einem Hypnotiseur, JEDEN (in 99,99% der Fälle) innerhalb von 3-5 Minuten in Esdaile oder so tief wie nötig zu bringen und so ohne Dazwischenfunken des Bewusstseins zum Überbewusstsein oder Höheren Selbst Zugang zu erhalten.
  • Sobald der Hypnotiseur die Grundlagen erlernt hat, lässt sich das System ganz einfach für die verschiedensten und tiefgreifendsten Probleme JEDER Art einsetzen.
  • Das Simpson Protocol arbeitet weder mit Skripten noch mit Formeln. Es ist dem Hypnotiseur und dem Geist des Klienten damit möglich, ganz frei jedes beliebige Problem zu bearbeiten, das gerade hochkommt.
  • Abreaktionen lassen sich ganz einfach behandeln und es ist für den Klienten wesentlich weniger belastend als die herkömmliche Arbeit mit „Regression to Cause“, also der Regression zur Ursache.
  • Teiletherapie, Gestalttherapie, Universaltherapie – all dies lässt sich mit einer Frage erledigen.
  • Es handelt sich um einen Prozess, der auf der offenen und vertrauensvollen Beziehung zwischen dem Hypnotiseur und dem Überbewusstsein des Klienten basiert.