Krisenintervention

Krisen können jeden Menschen jeden Alters und jeder sozialer Schicht in jedem Moment treffen. Keiner ist davor geschützt. Und ich wünsche jedem, dem so etwas widerfährt, eine Person an die Seite, die ihn auffängt und dabei hilft, wieder auf die Beine zu kommen. Im besten Fall übernimmt dies die psychosoziale Notfallversorgung – die Krisenintervention.

 

Definition:

Eine psychische Krise oder eine Krisensituation ist ein durch ein überraschendes Ereignis oder akutes Geschehen hervorgerufener schmerzhafter seelischer Zustand oder Konflikt innerhalb einer Person oder zwischen mehreren beteiligten Personen. Er entsteht, wenn sich eine Person oder eine Gruppe Hindernissen auf dem Weg zur Erreichung wichtiger Lebensziele oder bei der Alltagsbewältigung gegenübersieht. Diese können nicht mit den gewohnten Problemlösungsmethoden bewältigt werden.

Eine Krise in diesem Sinne äußert sich als plötzliche oder fortschreitende Verengung der Wahrnehmung, der Wertesysteme sowie der Handlungs- und Problemlösungsfähigkeiten. Eine Krise stellt bisherige Erfahrungen, Normen, Ziele und Werte in Frage. Oft hat dies für die Person einen bedrohlichen Charakter. Sie ist zeitlich begrenzt.

Eine Mini-Ausbildung in Krisenintervention habe ich bereits während meiner Ausbildung als Gesprächstherapeutin durchlaufen. Allerdings war das mehr ein Streifzug durch die Krisenintervention. Nach fundierter Ausbildung arbeite ich aktuell ehrenamtlich beim Kriseninterventionsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes. Infos hier.