Selbsthypnose

Jeder Mensch hat sich schon einmal in einem trance-ähnlichen Zustand befunden, ohne das als Selbsthypnose zu bezeichnen. Wenn man beim Tagträumen Luftschlösser baut, vergisst man einfach alles um sich herum. In solchen Augenblicken haben Sie Ihren Fokus nach innen gerichtet. Wenn Sie sich beim Sport verletzen, aber nicht aufhören wollen und in der Lage sind, den Schmerz zu verdrängen, befinden Sie sich in einer hochmotivierten Verfassung. Wenn Sie jemandem, der Sie fasziniert, begeistert zuhören und dabei das Gefühl haben, alles andere um Sie herum sei unwichtig, befinden Sie sich in einer aktiven unbewussten Lernhaltung. Wenn Sie sich am Strand aufhalten und sich dort völlig dem Bau einer Sandburg widmen, befinden Sie sich in einem absorbierten Arbeitszustand.  Wenn Sie ein Buch lesen, einem Konzert lauschen oder völlig versunken einen Film betrachten, dann können Sie Ihr subjektives Trance-erleben beschreiben.

 

In der Selbsthypnose geht es eher darum, sich nicht dagegen zu wehren, keinen Druck auszuüben und dem Erlebnis die Möglichkeit zu lassen, sich einfach zu entfalten. Einer der positivsten Aspekte der Selbsthypnose ist das Entstehen eines angenehmen, stärkenden Zugangs zur Selbstveränderung.

 

Die Selbsthypnose beschäftigt sich mit Entspannung, nicht mit Konzentration. Sie sollen nicht versuchen, sich zu konzentrieren. Vielmehr geht es um eine Gelegenheit, sich einfach nur zu entspannen, Ihre Aufmerksamkeit zurückzunehmen und aus jeder Anwendung etwas Positives mitzunehmen.

 

Die Fertigkeiten, die Sie während der Selbsthypnose entwickeln, halten ein Leben lang an. Sie brauchen nur zu üben und ihnen gegenüber entspannt und offen zu sein. Ihre Talente können sich entfalten, während Sie spielerisch mit ihnen umgehen. Genießen Sie Ihre Fähigkeit zur Veränderung, Gesundheit und zum Glücklichsein. (Revenstorf, Peter 2011)