Autogenes Training Augsburg & Kreis Landsberg

Von den verschiedenen Formen der Psychotherapie bei körperlichen und seelischen Beschwerden wird das autogene Training in Deutschland am häufigsten angewandt. Die Zahl derer, die es täglich betreiben, wächst ständig. Das Ziel des autogenen Trainings ist Entspannung und – davon ausgehend – Erholung, Leistungssteigerung, die Beseitigung vegetativer und psychosomatischer Störungen und vieler psychischer Fehlverhaltensweisen sowie ganz allgemein eine Steigerung der Fähigkeit, in Harmonie und ruhiger Gelassenheit zu leben.“ (Dr. med. B. Hoffmann)

Sie erlernen bei mir die praktische Anwendung des autogenen Trainings. Alle bewährten Übungen werden ausführlich besprochen und trainiert.

Ziel ist es, dass Sie nach einigen Wochen selbstständig das autogene Training zu Hause oder wo auch immer anwenden können und Sie in Minutenschnelle den Effekt genießen können.

Anwendungsgebiete

Das autogene Training:

  • ist ein Entspannungsverfahren, mit dem man sich innerhalb von Minuten sehr tief entspannen kann.
  • ermöglicht auf eine gesunde Art, sich bei Konflikten, Ängsten, Ärger, Sorgen, Stress,… zu entspannen und kann dadurch ungesunde und/oder wenig effiziente Arten der Entspannung ersetzen, z. B. Nikotin, Alkohol, Drogen, Fernsehen, Medikamente, Essen…
  • ist sehr wirksam in Stress-Situationen, z. B. bei Aufregung, Aggressionen, Angst etc., bei stressbedingten Kopfschmerzen oder wenn man sich unsicher fühlt (Sprechen in der Öffentlichkeit, Prüfungssituationen).
  • ist, regelmäßig angewendet, auch eine gute Hilfe bei vielen psychosomatischen Beschwerden (Herz, Magen, Darm, Schwitzen)
  • hat sich bei Schlafstörungen bewährt.
  • verhilft, lange und regelmäßig angewendet, zu einer verbesserten Körperwahrnehmung und vermittelt das Gefühl, mehr in sich zu ruhen.

Kontraindikationen

Autogenes Training (AT) sollte nicht angewendet werden bei

  • Personen, bei denen der subjektive, aber evtl. nicht bewusste Krankheitsgewinn im Vordergrund steht, etwa wenn die Krankheit aus Sicht des Kursteilnehmers einen Vorteil hat (etwa eine vorzeitige Berentung)
  • Menschen mit (deutlicher) Angst vor fremden Einflüssen (z. B. durch den Kursleiter).
  • bei Hypochondern, also Personen, die besonders sensibel auf mögliche Anzeichen von Erkrankungen reagieren.

 

Auf keinen Fall anwenden bei Psychosen/Schizophrenien. Ausnahmen sind nur nach entsprechender Einschätzung eines Psychiaters und durch sehr erfahrene Kursleiter / im ärztlichen Rahmen (z. B. bei stationärem klinischen Aufenthalt) möglich.

Da das AT auch das Kreislaufsystem beeinflusst, kann es zu Schwindelgefühlen kommen. Durch geeignete Vorgehensweisen ist es aber in der Regel gut möglich, sich darauf einzustellen.