Liebeskummer

‚Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling, oh no….‘ wusste schon 1964 Siw Malmquist. Aber Liebeskummer ist noch viel älter, nämlich so alt wie die Menschheit.

Er entsteht oftmals durch den Verlust oder die Trennung von Menschen, mit denen man in einer emotionalen Beziehung stand.
Aber er kann auch entstehen, wenn man sich trotz einer bestehenden Partnerschaft in eine/n andere/n Frau/Mann verliebt hat.
Auch unerwiderte Liebe führt zu heftigen Reaktionen. Der daraus resultierende Kummer kann psychische Schäden hervorrufen.
Infolge des Liebeskummers wird oft das rationale Handeln eines Menschen abgeschaltet, und er neigt zu – für Außenstehende unbegreiflichem – Verhalten wie totaler Hingabe, Selbstaufgabe und Opferbereitschaft oder auch Gewalt.
Die Reaktion der Menschen auf den Verlust der Liebe eines Mitmenschen oder auf eine von vornherein unerfüllte Sehnsucht ist sehr verschieden. Man durchläuft bei einem Liebeskummer häufig folgende Phasen:
• Phase I: Nicht-Wahrhaben-Wollen
• Phase II: Aufbrechende Gefühle
• Phase III: Neuorientierung
• Phase IV: Neues Lebenskonzept

Dabei können folgende Symptome auftreten:
• Psychosomatische Beschwerden (beispielsweise Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, innere Unruhe, Kreislaufprobleme, Konzentrationsprobleme, Schlaflosigkeit),
• Probleme im Alltag (Schule, Beruf, Sozialleben),
• das Interesse an sozialen Kontakten zu anderen Menschen sinkt, was bis hin zu einer Sozialen Isolation führen kann,
• die Lebensfreude nimmt ab, Antriebslosigkeit, Aufgabe von Lebenszielen,
• Probleme bei bestehender anderer Partnerschaft (Lügen, Trennungsgedanken, Verschleierungstaktiken),
• gestörtes Essverhalten wie Appetitlosigkeit oder extreme Esssucht,
• Zukunftsängste, Pessimismus,
• Störungen des Sozialverhaltens (aggressives Verhalten, Feindseligkeit, oppositionelles Verhalten etc.),
• Depressionen, seltener behandlungsbedürftige Neurosen,
• häufig vermehrter Konsum von Drogen wie etwa Alkohol oder Nikotin, Sturz in eine Abhängigkeit,
• selbstverletzende Handlungen,
• suizidale Gedanken oder Handlungen.
• Es kann in extremen Fällen auch zum Broken Heart-Syndrom kommen. (wikipedia)

 

Liebeskummer wird im Gehirn als Schmerz angezeigt.

Nach einer Studie einer Forschergruppe um Naomi Eisenberger ähneln die neuronalen Muster im Gehirn bei sozialer Zurückweisung denen von körperlichen Schmerzen, wie sie etwa bei Verletzungen auftreten.

Üblicherweise überwinden die meisten Menschen diesen Zustand von selbst, aber dies kann viele Monate dauern.
Spätestens, wenn man spürt, dass man alleine damit nicht klarkommt und/oder wenn Suizidgedanken auftreten, man seinen Alltagspflichten nicht mehr nachkommt, sich körperlich vernachlässigt, zu Alkohol oder Tabletten greift oder sich vom Freundes- und Bekanntenkreis abschottet, sollte man sich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Oder vielleicht erlebt man diesen Zustand immer wieder und rutsch so ab in eine Bindungsunfähigkeit, Konfliktunfähigkeit oder in eine Angstspirale (Verlustangst, Angst vor dem Alleinsein usw.), wird zum Stalker oder depressiv.

Hypnose kann hier wunderbar helfen, analytisch zu erfahren, wann die Problematik begonnen hat(meist geht es viel weiter zurück), um sie dann zu bearbeiten und zu lösen. Hypnose hilft Dir, wieder Kontrolle über Dein Leben zurückzubekommen.

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